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ROUTER: der Router Arbeitet in der dritten Schicht, der Netzwerk Schicht (Network Layer) siehe OSI.
Der Router wird oft auch als Gateway bezeichnet. Er verbindet Subnetze miteinander. Den Router kann man sehr gut im Heimnetzwerk einsetzen, weil er außer den Lan-Ports zusätzlich noch den WAN-Port (Wide Area Network) besitzt. An den WAN-Port kann man den Modem vom Provider anschließen und z.B. die MAC-Adresse des Modems beim Router klonen. Damit erreicht man, dass der Router als ein normaler Rechner für den Provider sichtbar ist und man kann an ihn noch 4 andere Rechner anschließen. Es kommt natürlich an den Router an, wie viele Ports er besitzt. MAC Adresse klonen bringt etwas beim Provider der das Kabel Internet anbietet, andernfalls gibt es beim Router Konfigurationsoptionen für andere Einstellungen wie PPTP oder PPOE usw. Router ist ein Intelligentes Netzwerkgerät, er entscheidet wo die Pakete gesendet werden, damit es zu keinen Paketkollisionen kommt. Wenn Pakete vom Subnetz "A" zum Subnetz "B" gesendet werden, übernimmt er die Aufgabe und sendet es weiter. Wenn das Paket an den Rechner, der an dem Port "1" angeschlossen ist, gesendet wird, sendet er es genau dorthin und nicht an alle Ports, wie der Hub. Man kann beim Router die Subnetze eintragen, oder besser gesagt man sollte es tun damit er weißt wo er die Pakete senden soll. Der Router verwendet sog. Routingprotokolle (RIP, BGP, EGP, OSPF) .Seine Routen (Netzwerkadressen), hat er in seiner Routingtabelle gespeichert die wird auch dynamisch aktualisiert, man kann es auch händisch machen. Man kann die Route auch unter Windows mit dem Befehl "route add" eintragen, "route /? (Hilfe zum route-Kommando)", aber zuerst in der Hilfe nachschauen was es noch so kann, es wird von der Eingabeaufforderung gemacht. Man kennt den Fall wo die Routingtabelle "abgeschossen wird" also überfüllt wird und der Router nicht mehr richtig reagiert, es ist auch als DOS-Angriff (Denial of Service) bekannt. Was das abschießen der Routing Tabelle mit sich bringt ist wohl klar, der Router funktioniert dann wie ein Hub d.h. man kann das ganze Netzwerkverkehr überwachen, manche Router (die teueren) lassen sich sogar in den Hub-Modus umschaltet, damit es dem Administrator möglich ist.
SWITCH (Intelligenter HUB): Switch arbeitet in der zweiten OSI-Schicht der Sicherungsschicht (Data Link Layer). Wichtig ist es beim Switch, dass seine Ports unabhängig von einander Daten empfangen/senden können, sowie beim Router. Das heißt wieder, dass es zu keinen Paketkollisionen kommen sollte. Wichtig ist, dass es zwei Arten von Switches gibt. Jene die man nicht konfigurieren muss, und diese die man "managen" kann. Man kann sich auf verschiedene Arten mit dem Managed-Switch verbinden: WWW, SNMP, Telnet, Seriellen-Port. Der Switch lauscht an seinen Ports und fügt die MAC-Adressen zu seiner SAT-Tabelle (Source Address Table) hinzu. Bessere Switches verwenden neue Technologien wie VLAN, Load Ballancing, IGMP, Class of Service. Vlan - Virtual Local Area Network. Load Ballancing - die Möglichkeit z.B. vier 100MBit/s Ports miteinander zu verbinden damit man die 400MBit/s Geschwindigkeit erhült. IGMP (Internet Group Management Protocol) - Bedienen der Multicast Transmission. Class of Service - die Möglichkeit Prioritäten zu erstellen für die Protokollen der höheren Schicht.
HUB: befindet sich in der ersten Schicht, der Bitübertragungsschicht (Physical Layer). Er schaut dem Switch ähnlich aus, besitzt auch viele RJ-45-Ports und den Uplink-Port zum anschließen von Rechnern. Man kann ihn auch mit einem anderem Hub über den Uplink-Port oder, wenn kein vorhanden ist über ein ausgekreuztes Kabel mit einem anderen Hub verbinden. Beim Switch habe ich geschrieben, dass er ein Intelligenter Hub ist. Ist jetzt der Hub nicht intelligent? Es kommt von dem, dass beim Hub alle Pakete an alle Ports gesendet werden. Wenn Ein Paket an den Rechner "A" adressiert ist, wird er an alle Rechner gesendet, der Switch im Gegenteil sendet das Paket nur an den Rechner "A". Ein sehr großer Vorteil dabei, es wird nicht so viel Netzwerkverkehr generiert. Wenn man beispielsweise zwei Netzwerksegmente miteinander durch die Hubs verbindet, kann man das ganze Netzwerkverkehr in den beiden Netzwerksegmenten überwachen. Beim Switch ginge das nicht, wenn man die Netzwerksegmente "A" und "B" überwachen möchte, müsste man von einem Rechner aus der sich im Netzwerksegment "A" befindet überwachen und den Netzwerksegment "B" müsste man mit einem Rechner aus dem Netzwerksegment "B" überwachen. Man könnte auch die Switches in den Hub-Modus stellen damit man die Netzwerksegmente "A" und "B" gleichzeitig überwachen könnte, was nur bei den teueren Geräten geht.
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